Die wunderbare Welt von Isotopp
Supertopp!
Kris bei 200 km/h Gegenwind im Windtunnel von Sky Venture, Orlando.
Ein Nagios-Plugin für MySQL
Auf Sourceforge findet man Plug-in development guidelines für den Nagios Netzwerkmonitor. Demnach ist es trivial, Nagios-Plugins zu entwickeln: Der Check ist ein externes Programm, das den Returncode 0, 1 oder 2 zurückgibt und eine einzeilige Nachricht auf stdout druckt.
Tun wir das doch mal für MySQL: Wir wollen die Anzahl der Threads_connected überwachen und den Replikationsstatus: SQL-Thread und IO-Thread müssen laufen und der Slave-Lag darf nicht zu groß sein.
Wir schreiben das Plugin in C, damit wir zugleich mal lernen, die MYSQL Client-API in C zu verwenden - Shellscripte, die sich das Abbrechen gibt es ja schon genug.
Ein Flugbericht
Martin schreibt mir:
The ground is the limit….
Tel Aviv. Mittwoch, 18. Januar 2006, ca. 15 Uhr: Ich sitze im Terminal und warte auf meinen Flieger. Von Kollegen und aus den News wusste ich von Kyrill. Ich will über Zürich nach Hamburg fliegen und mache mir Sorgen, ob das Wetter eine Landung in Hamburg erlauben wird. Gate-Personal in Tel Aviv weiß nichts von einem Sturm. Wie auch: Es sind 17 Grad bei strahlendem Sonnenschein.
Legal, Illegal, ...
Urheberrechtsschützer nutzen widerrechtlich fremde Inhalte : Auf der Site von Copypolice.de , gefördert von 20th Century Fox, Eurovideo, Kinowelt, Paramount, Universal, MGM, WB, aber auch von Prominenten wie Oliver Kalkhofe, nimmt es mit dem Urheberrecht laut Heise nicht so genau:
Im News- und Forenbereich der Site haben Moderatoren mehrfach komplette Meldungen von heise online und aus anderen Nachrichtenquellen eingestellt – teilweise sogar ohne Nennung der Urheber. Den Hinweis eines Nutzers auf die eindeutigen Verstöße gegen das Urheberrecht hat ein Moderator im Forum zur Kenntnis genommen, aber ansonsten ignoriert.
fork und exec vs. CreateProcess
Disclaimer: Meine Windows-Kenntnisse sind beschränkt, veraltet und ausschließlich theoretischer Natur. Im Zweifel erzählt dieser Artikel Unsinn nach Hörensagen.
Nach dem Artikel form, exec, wait und exit habe ich mir aber einmal meine Kopie von Jeffrey Richters Windows - Programmierung für Experten (Advanced Windows) (1997) gegriffen und dort nachgeschlagen, wie man sich das mit den Prozessen und Programmen unter Windows vorstellt (oder jedenfalls vor 10 Jahren vorgestellt hat).
Windows hat zu diesem Zweck die Systemfunktion CreateProcess (10 Parameters). Die liest sich so:
fork, exec, wait und exit
In de.comp.os.unix.linux.misc fragte jemand:
- Werden in einem Skript die Befehle streng sequentiell ausgeführt, d.h. der nächste erst bearbeitet, wenn der Vorgänger vollständig ausgeführt ist, oder wird automatisch bei unvollständiger Auslastung des Systems bereits der nächste Befehl angefangen?
- Lässt sich das Standardverhalten – wie auch immer es sein mag – bei Bedarf ändern?
Wenn man in ein Shellbuch schaut, wird einem an der einen oder anderen Stelle möglicherweise erläutert, dass die Shell jeden Befehl in einem eigenen Prozess abarbeitet. Dann wiederum fängt man möglicherweise an zu denken und fragt sich, wie das alles zusammenhängt. Sobald man dort angekommen ist, kann man sich mit dem Unix-Prozesszyklus beschäftigen.
Bundestrojaner
Und die finale Analyse des Problemkomplexes Bundestrojaner kann man gemeinschaftlich so schnell wie hier in #lug-kiel durchführen:
Z> In den letzten Tagen ist der Dedi 3x einfach stehengeblieben oder jemand hat ihn abgeschossen. In den Logdateien ist nix verdächtiges zu finden. Festplattentests sind in Ordnung.
I> Z: Verschiedene Versionen vom Bundestrojaner haben diesen Effekt. Die Linux version ist noch nicht sehr stabil. Die Dinger werden zur Zeit auf allen möglichen Erotiksites als teil des Kipopräventionsprogrammes installiert.
Filesysteme für theclaw (30 Jahre Unix Source)
— Log opened Di Dez 26 15:52:09 2006
theclaw> Hey :] Spitze erklaerung zu ext2.
Isotopp> Danke
theclaw> Bist du Kerneldeveloper?
Isotopp> Nein. Mysql Consultant.
theclaw> Hmm. Hab da was nicht verstanden bei der Erklärung. Und zwar: Was sind Datenblockzeiger?
Isotopp> Die Blockadressen von Datenblöcken einer Datei.
theclaw> Ich paste mal was
(0-11):9711-9722, (IND):9723, (12-267):9724-9979, (DIND):9980, (IND):9981, (268-523):9982-10237, (IND):10238, (524-779):10239-10494, (IND):10495, (780-1035):10496-10751, (IND):10752, (1036-1291):10753-11008, (IND):11009, (1292-1547):11010-11265, (IND):11266, (1548-1795):11267-11514
Isotopp> Habs im Originalartikel .
AN.ON
Wie in AN.ON: Thilo Weichert lädt ein angekündigt war heute die Konferenz zu AN.ON im BMWi in Berlin. AN.ON hat den Java Anon Proxy entwickelt, ein Anonymisierungssystem für HTTP-Zugriffe ähnlich, aber unterschiedlich von tor.
In der Konferenz kam sehr schön heraus, was der Unterschied zwischen JAP und tor ist: Die Unterschiede sind nicht primär technischer Art (die technischen Unterschiede existieren auch, sind aber im Grunde unwesentlich), sondern in den Prozessen über der Technik. Während tor eine rein technische Lösung präsentiert und keine Prozesse und keine Garantien für Benutzer, Betreiber und Bedarfsträger gibt, versucht JAP ein Konzept von “gemanagter Anonymität” zu definieren.
GPL: Microsoft, Novell, Samba.org und die Freiheiten der GPL
In Business und OSS verweist Jörg Möllenkamp auf Samba Team Asks Novell zu Reconsider und spielt ein Gedankenexperiment durch:
So im gedanklichen Hintergrund stellt sich mir jetzt die Frage, was wohl passieren würde, wenn das Entwicklungsteam eines wesentlichen Bestandteils der Umgebung einer der Großdistributionen plötzlich die Lizenz entziehen würde. Als Gedankenspiel: Das Samba-Team zieht die Lizenz von Novell für Samba zurück.
Samba beschreibt sich selbst wie folgt:
Samba is an Open Source /Free Software suite that has, since 1992 , provided file and print services to all manner of SMB/CIFS clients, including the numerous versions of Microsoft Windows operating systems. Samba is freely available under the GNU General Public License .