Die wunderbare Welt von Isotopp
Satay Sauce
Für Fondue oder Satay-Spieße.
Man nehme zwischen einem halben und einem Glas Erdnussbutter creamy, je nach gewünschter Menge. Dazu dann zweimal die Menge Erdnusssauce in Wasser (besser: Kokosmilch!) in einem kleinen Topf (also 1.5 bis 3 Gläser), den man auf kleinster Flamme langsam erhitzt.
Dazu werden vier gepresste Knoblauchzehen, vier Esslöffel Balsamico und zwei bis drei große gehäufte Esslöffel fester Honig gegeben. Dazu zwei Teelöffel Chilipulver und nach Geschmack ein wenig Ingwer. Mit Zitronensaft abschmecken - die Soße wird jetzt mehr nach Essig schmecken als sie es später tut, der Geschmack verliert sich.
Fertig gelesen: Alastair Reynolds
In Unendlichkeit (Revelation Space) treffen wir auf ein Universum, in dem die Menschen über eine Menge beeindruckender Technik gebieten - kilometerlange Raumschiffe, Smart Materials und Nanotechnik, AIs und cybernetische Bewußtseinsaufrüstung und was es an Spielzeug direkt aus einem GURPS Transhuman Sourcebook mehr gibt.
Unendlichkeit (Revelation Space)
Dennoch unterliegt die Menschheit noch immer den Fesseln von Lichtgeschwindigkeit, Massenträgheit und Energieerhaltung und das macht das Universum in Unendlichkeit zu einem Platz von überwaltigender Einsamkeit. Reisen zwischen den Sternen sind Projekte von Jahrzehnten oder Jahrhunderten Realzeit und Jahren oder Jahrzehnten Schiffszeit, und so hat sich die Menschheit über den Weltraum zwar ausgebreitet, ihn aber keineswegs erobert. Und Reynolds macht deutlich, daß es in einem solchen Universum vor allen Dingen die Willenskraft und Sturheit des Menschen und nicht sein technisches Spielzeug ist, daß ihn die gewaltige Leere überwinden läßt.
Re Open Source Software und Firmen
Ein Gastblogeintrag von Matthew Langham als Antwort auf Open Source und Firmen , den er mir per Mail gesendet hat und den ich auf Nachfrage als Gastblogeintrag veröffentlichen darf:
Ein sehr interessanter Beitrag auf Deinem Weblog. Leider ist mein Kommentar zu lang - daher als E-Mail. Ich hätte das auch noch auf meinem Weblog gepostet - aber da ich dort auf Englisch schreibe….
Grundsätzlich würde ich diesen Ausführungen zustimmen. Auch wenn Unternehmen auf Open Source zurückgreifen, um ihre eigenen Lösungen zu erstellen, so haben auch wir häufig festgestellt, daß die Unternehmen dann lieber die Probleme im eigenen Haus beheben als z.B. in die Liste zu fragen, ob das Problem bekannt ist. Dies führt in der Tat dazu, daß hauseigene Forks entstehen, die dann nur mit sehr viel Aufwand auf neuere Versionen des Open-Source-Projekts migriert werden können.
Open Source Software und Firmen
Viele Firmen verwenden Open Source. Dagegen ist auch wenig zu sagen - viele Open-Source-Software ist gut, und in den meisten Fällen ist sie leichter zu durchschauen, flexibler anzupassen und sehr viel einfacher zu debuggen als Closed Source Software. Aber Open Source braucht andere Prozesse als Closed Source, wenn es um Anpassung, Änderung und Deployment geht.
Die Tatsache, daß Open Source änderbar ist, verführt viele Firmen dazu, die Software wirklich zu ändern. Aber Ändern ist nur ein Teil der Arbeit, und meistens der billigste.
Firma mit Blogs
Bei meinem Arbeitgeber ist es verpflichtend, ein Daily zu schreiben.
Im Daily schreibt man auf, was man an diesem Tag an persönlichen Zielen erreicht hat, und notiert weitere Dinge, von denen man glaubt, daß sie interessant sein können.
- Kalibrierung der Warpspulen abgeschlossen.
- Deflektorkapazität wird bei weiterem Hochgeschwindigkeitsflug nicht mehr ausreichen. Upgradeoptionen evaluiert.
- Energieverluste der lateralen Dämpfungsfelder untersucht. Ursache weiterhin unklar. Ich muß wohl einen der Waffenspezialisten hinzuziehen.
Das Daily sendet man an seine Peers (als Teamleiter also an alle Teamleiter unter demselben Abteilungsleiter), upstream (also an den Abteilungsleiter) und an alle Leute, die man im Daily erwähnt hat (also an alle Leute, mit denen man an diesem Tag zu tun hatte). Außerdem kann jeder das Daily von jedem Kollegen anfordern, wenn er möchte.
Fernsehen macht Angst
In “Das Böse ist immer und überall” schreibt Telepolis über ein Phänomen, daß wir alle bei unseren alten Tanten haben beobachten können, als wir klein waren. Besagte Tanten saßen nämlich mit den Kieler Nachrichten auf dem Schoß da und lasen in der Rubrik mit den Polizeiberichten, was letzte Nacht alles schlimmes passiert ist, um dann den Kopf zu schütteln, “Tsk, tsk, tsk” zu machen und sich dann darüber auszulassen, wie schlimm alles geworden ist.
Submission (Port 587)
Mail wird über SMTP (Port 25) versendet, weiß man ja.
In RFC 2476 wird nun eine Abwandlung von SMTP diskutiert, das Mail Submission Protocol. Submission ist im wesentlichen SMTP auf Port 587 (submission), mit dem zusätzlichen Requirement, daß irgendeine Art der Absender-Authentisierung stattfindet. Mail Submission spezifiziert dabei ausdrücklich nicht, wie diese Authentisierung stattfinden soll:
3.3. Authorized SubmissionNumerous methods have been used to ensure that only authorized users are able to submit messages. These methods include authenticated SMTP, IP address restrictions, secure IP, and prior POP authentication.
Ihr Imageserver greift meinen PC an
Da sich dies langsam zur FAQ auswächst, hier einmal als Text, damit ich in Zukunft darauf verweisen kann.
Sie schreiben:
Ich erhalte von Ihnen immer 8 TCP Scans auf meinen Rechner. Da es nicht das erste Mal ist, daß mein Router mir das von Ihrem Rechner aus meldet, muß ich Sie dazu auffordern dies bitte zu unterlassen. Possible TCP port scan from 217.72.195.85 (8 ports) against (IP-Nummer).
Sie sehen Meldungen, die die IP-Nummer 217.72.195.85 betreffen. Diese IP-Nummer gehört zu dem Namen img.web.de. “img.web.de” ist ein Cluster von vielen spezialisierten Webservern für statische Dateien, etwa für Bilder und statische HTML-Seiten. Es handelt sich nicht um einen realen Server, sondern um die virtuelle IP eines Loadbalancers für Webserver. Von dort kann keine Portscan-Software arbeiten.
Cholera
Dies ist das Siegerplakat eines Plakatwetbewerbes zum Thema “Farbe bekennen gegen globale Armut”. Es wird nicht gezeigt, sondern nur in Worten beschrieben:
Das Plakat zeigt eine Cola-Flasche mit schmutzigem Wasser. Das Wort “Cholera”, das auf dem Etikett zu sehen ist, erinnert an den Schriftzug von “Coca-Cola”. Das mit der Hilfe von Photographie gestaltete Plakat soll auf symbolische Weise Folgen von Armut ,wie z.B. Krankheiten, aufzeigen.
Warum wird es nicht gezeigt?
It's all about the Pentiums
Schon Weird Al hat gewußt: It’s all about the Pentiums, baby . Im Falle eines Rechenzentrums kann man durch den Einsatz von Blades nicht nur Strom sparen, sondern auch die Leistungsdichte erhöhen (also Platz sparen) und das Management verbessern.
Ich hatte die letzten paar Wochen Gelegenheit, Bladecenter von HP und IBM zu sehen. Beide haben sehr unterschiedliche Konzepte…
Über Blades
Blades bestehen aus einem Einschub, dem Enclosure, in den meist vertikal die Rechnereinschübe eingesteckt werden (daher der Name Blade für die Einschübe). Das Enclosure enthält die Infrastruktur zum Betrieb des Rechners, liefert also Strom, Netzwerk, Management sowie Konsole und Bildschirm nach draußen. Die Blade selber wird nicht verkabelt, sondern dockt durch das Einschieben automatisch in das Enclosure ein. Über die Managementfunktionen läßt sich die Blade ein- und ausschalten, booten, und ihr können, wenn der Bedarf dafür besteht, das Diskettenlaufwerk und das CD-ROM Laufwerk aus dem Enclosure zugewiesen werden.