Die wunderbare Welt von Isotopp

Danach...

Kristian Köhntopp - May 14, 2005
Nur noch schlafen, bitte. Geht alles wieder? Ja, auch wenn da noch so viel Rot ist. Restcrew.

Invasion des guten Geschmacks

Kristian Köhntopp - May 13, 2005
Ciao, Tosi . Wir haben ihn gehen lassen, damit er sein Hobby “Navigationssysteme bauen” zum Beruf machen kann. Damit Ihr Euch nicht zu sehr verfahrt, haben wir gleich für eine passende Ausstattung gesorgt (Der Schönling, der sich da links ins Bild drängt ist Cruisi ). Informatikerhaushalt, Erstausstattung Besonderer Dank muß hier an Jochen gehen, der konspirativ den Bedarf ermittelt hat und uns so in die Lage versetzt hat, die schlimmsten Lücken zu schließen.

Materialsammlung "Mittlerfreie Kommunikation"

Kristian Köhntopp - May 10, 2005
Das Thema “Mittlerfreie Kommunikation” ist ein Komplex von Gedanken, mit dem ich mich im Laufe der Jahre immer wieder auseinandergesetzt habe und das mir in einer ganzen Reihe von Diskussionen immer wieder begegnet ist. Weil dabei jedesmal dieselben URLs raussuchen muß, habe ich sie mir hier einmal als Zusammenfassung weggebloggt. Ausgangspunkt war eine Diskussion im Usenet in 1997 , wo jemand behauptete, daß sich das Medium Buch in den letzten paar tausend Jahren nicht geändert habe.

Abschied aus dem USENET

Kristian Köhntopp - February 15, 2005
Das älteste Posting, das Google Groups von mir hat, ist von Mitte 1989 . Ich schrieb damals als kris@tpki.UUCP aka ...!mcshh!tpki!kris. Für die mit der Gnade der späten Geburt gesegneten: Damals hatten wir noch kein automatisches Routing und auch keine direkten Verbindungen wie im Internet. Mail wurde über Modem-Links von System zu System weitergegeben. Da wir kein automatisches Routing hatten, musste man mit dem sogenannten Bang-Path (wegen der Ausrufezeichen, Bang!) die Systeme angeben, über die die Nachricht transportiert wurde.

Qt4 wird vollständig GPL

Kristian Köhntopp - February 7, 2005
Trolltech teilt mit, daß Qt4 für Windows jetzt auch unter der GPL lizensiert wird. Der Qt3 Sourcecode für Unix-Betriebssysteme stand schon immer sowohl unter der GPL als auch wahlweise unter einer Bezahllizenz zur Verfügung, während für die Windows-Variante des Sourcetrees nur die Bezahllizenz verfügbar war. Mit Qt4 ändert Trolltech diese Strategie: Qt4 wird plattformübergreifend wahlweise unter der GPL oder einer Bezahllizenz verfügbar sein. Windows ist nach Aussage von Trolltech ganz knapp die populärste Plattform for Qt.

Von der GPL

Kristian Köhntopp - February 7, 2005
Trolltech hat seine Qt Bibliothek ab der Version 4 komplett unter GPL gestellt. Das bedeutet, daß nicht nur die Unix-Version der Bibliothek unter der GPL verfügbar ist, sondern auch die Windows-Version. Grund genug einmal nachzulesen, was denn in der GPL drinsteht, und wieso das so ist. Die Originalquelle zum Thema ist natürlich die Licenses -Seite der GNU Website (Deutsche Version der GPL ). Dort findet man nicht nur den Text der Lizenz , sondern auch eine sehr lange GPL FAQ , die keine Frage mehr offen lassen sollte.

Der Lauf der Dinge

Kristian Köhntopp - January 25, 2005
Im Spielzeugmuseum wurde neben vielen anderen Dingen auch einer der eigenartigsten Filme gezeigt, den ich je gesehen habe. Es war Der Lauf der Dinge , eine unwahrscheinliche und präzise arrangierte Kettenreaktion von Sperrmüll in einer Fabrikhalle. Die ganze “Was passiert dann”-Maschine läuft mehr als 30 Minuten, und ist aufgebaut mehr als 30 Meter lang. Leider ist das Video sehr alt (1987) und wurde ohne Budget mit Consumer-Equipment gedreht, sodass der Film an einigen Stellen mit Schärfe und Weißabgleich kämpft, aber dennoch ist das ganze Konzept so genial, daß man sich diese 30 Minuten einfach gönnen muss.

Ein paar ideologische Steine ins Rollen bringen

Kristian Köhntopp - January 5, 2005
Im Nachbeben zu Rumble in the Jungle analysiert Malte Diedrich : Kai Pahl versucht (immer mal wieder in den Kommentaren), durch beständiges Nachfragen herauszubekommen, was die Blogschreiber eigentlich stört, gibt es doch eine Reihe von Aggregationslösungen wie z. B. Bloglines, Daypop oder Blogdex, bekommt aber nicht so recht eine Antwort.Drei Dinge sind meiner Meinung nach gegenüber den zitierten Lösungen anders: IzyNews will für die Blogtexte Geld haben (es gibt eine kleinere Version mit 20 Feeds umsonst, aber darüber hinaus muss man zahlen), sie ignorieren CC-Lizenzen und sie ändern das Medium.

Rumble in the Jungle

Kristian Köhntopp - January 4, 2005
Eine RSS-Plattform, izynews.de, repliziert RSS-Feeds nach IMAP. Das ist neu, und für viele Leute sicherlich praktisch. izynews.de macht das jedoch für Geld, und ohne Lizenzen für die Feeds zu kaufen oder die Lizenzen auf den Feeds zu beachten. Das ist schlecht, und verärgert den Schockwellenreiter, IT&W und Herrn Vetter vom Lawblog. Neu ist es nicht - Slashdot versuchte zum Beispiel einst, Artikel der Benutzer als Buch zu verkaufen, und hatte einen Copyright-Vermerk, der die Artikel der Benutzer quasi in Besitz nahm.

Satay Sauce

Kristian Köhntopp - December 31, 2004
Für Fondue oder Satay-Spieße. Man nehme zwischen einem halben und einem Glas Erdnussbutter creamy, je nach gewünschter Menge. Dazu dann zweimal die Menge Erdnusssauce in Wasser (besser: Kokosmilch!) in einem kleinen Topf (also 1.5 bis 3 Gläser), den man auf kleinster Flamme langsam erhitzt. Dazu werden vier gepresste Knoblauchzehen, vier Esslöffel Balsamico und zwei bis drei große gehäufte Esslöffel fester Honig gegeben. Dazu zwei Teelöffel Chilipulver und nach Geschmack ein wenig Ingwer.

Fertig gelesen: Alastair Reynolds

Kristian Köhntopp - December 30, 2004
In Unendlichkeit (Revelation Space) treffen wir auf ein Universum, in dem die Menschen über eine Menge beeindruckender Technik gebieten - kilometerlange Raumschiffe, Smart Materials und Nanotechnik, AIs und cybernetische Bewußtseinsaufrüstung und was es an Spielzeug direkt aus einem GURPS Transhuman Sourcebook mehr gibt. Unendlichkeit (Revelation Space) Dennoch unterliegt die Menschheit noch immer den Fesseln von Lichtgeschwindigkeit, Massenträgheit und Energieerhaltung und das macht das Universum in Unendlichkeit zu einem Platz von überwaltigender Einsamkeit.

Re Open Source Software und Firmen

Kristian Köhntopp - December 15, 2004
Ein Gastblogeintrag von Matthew Langham als Antwort auf Open Source und Firmen , den er mir per Mail gesendet hat und den ich auf Nachfrage als Gastblogeintrag veröffentlichen darf: Ein sehr interessanter Beitrag auf Deinem Weblog. Leider ist mein Kommentar zu lang - daher als E-Mail. Ich hätte das auch noch auf meinem Weblog gepostet - aber da ich dort auf Englisch schreibe…. Grundsätzlich würde ich diesen Ausführungen zustimmen. Auch wenn Unternehmen auf Open Source zurückgreifen, um ihre eigenen Lösungen zu erstellen, so haben auch wir häufig festgestellt, daß die Unternehmen dann lieber die Probleme im eigenen Haus beheben als z.

Open Source Software und Firmen

Kristian Köhntopp - December 14, 2004
Viele Firmen verwenden Open Source. Dagegen ist auch wenig zu sagen - viele Open-Source-Software ist gut, und in den meisten Fällen ist sie leichter zu durchschauen, flexibler anzupassen und sehr viel einfacher zu debuggen als Closed Source Software. Aber Open Source braucht andere Prozesse als Closed Source, wenn es um Anpassung, Änderung und Deployment geht. Die Tatsache, daß Open Source änderbar ist, verführt viele Firmen dazu, die Software wirklich zu ändern.

Firma mit Blogs

Kristian Köhntopp - December 8, 2004
Bei meinem Arbeitgeber ist es verpflichtend, ein Daily zu schreiben. Im Daily schreibt man auf, was man an diesem Tag an persönlichen Zielen erreicht hat, und notiert weitere Dinge, von denen man glaubt, daß sie interessant sein können. Kalibrierung der Warpspulen abgeschlossen. Deflektorkapazität wird bei weiterem Hochgeschwindigkeitsflug nicht mehr ausreichen. Upgradeoptionen evaluiert. Energieverluste der lateralen Dämpfungsfelder untersucht. Ursache weiterhin unklar. Ich muß wohl einen der Waffenspezialisten hinzuziehen. Das Daily sendet man an seine Peers (als Teamleiter also an alle Teamleiter unter demselben Abteilungsleiter), upstream (also an den Abteilungsleiter) und an alle Leute, die man im Daily erwähnt hat (also an alle Leute, mit denen man an diesem Tag zu tun hatte).

Fernsehen macht Angst

Kristian Köhntopp - November 8, 2004
In “Das Böse ist immer und überall” schreibt Telepolis über ein Phänomen, daß wir alle bei unseren alten Tanten haben beobachten können, als wir klein waren. Besagte Tanten saßen nämlich mit den Kieler Nachrichten auf dem Schoß da und lasen in der Rubrik mit den Polizeiberichten, was letzte Nacht alles schlimmes passiert ist, um dann den Kopf zu schütteln, “Tsk, tsk, tsk” zu machen und sich dann darüber auszulassen, wie schlimm alles geworden ist.

Submission (Port 587)

Kristian Köhntopp - October 29, 2004
Mail wird über SMTP (Port 25) versendet, weiß man ja. In RFC 2476 wird nun eine Abwandlung von SMTP diskutiert, das Mail Submission Protocol. Submission ist im wesentlichen SMTP auf Port 587 (submission), mit dem zusätzlichen Requirement, daß irgendeine Art der Absender-Authentisierung stattfindet. Mail Submission spezifiziert dabei ausdrücklich nicht, wie diese Authentisierung stattfinden soll: 3.3. Authorized SubmissionNumerous methods have been used to ensure that only authorized users are able to submit messages.

Ihr Imageserver greift meinen PC an

Kristian Köhntopp - October 21, 2004
Da sich dies langsam zur FAQ auswächst, hier einmal als Text, damit ich in Zukunft darauf verweisen kann. Sie schreiben: Ich erhalte von Ihnen immer 8 TCP Scans auf meinen Rechner. Da es nicht das erste Mal ist, daß mein Router mir das von Ihrem Rechner aus meldet, muß ich Sie dazu auffordern dies bitte zu unterlassen. Possible TCP port scan from 217.72.195.85 (8 ports) against (IP-Nummer). Sie sehen Meldungen, die die IP-Nummer 217.

Cholera

Kristian Köhntopp - October 19, 2004
Dies ist das Siegerplakat eines Plakatwetbewerbes zum Thema “Farbe bekennen gegen globale Armut”. Es wird nicht gezeigt, sondern nur in Worten beschrieben: Das Plakat zeigt eine Cola-Flasche mit schmutzigem Wasser. Das Wort “Cholera”, das auf dem Etikett zu sehen ist, erinnert an den Schriftzug von “Coca-Cola”. Das mit der Hilfe von Photographie gestaltete Plakat soll auf symbolische Weise Folgen von Armut ,wie z.B. Krankheiten, aufzeigen. Warum wird es nicht gezeigt?

It's all about the Pentiums

Kristian Köhntopp - October 9, 2004
Schon Weird Al hat gewußt: It’s all about the Pentiums, baby . Im Falle eines Rechenzentrums kann man durch den Einsatz von Blades nicht nur Strom sparen, sondern auch die Leistungsdichte erhöhen (also Platz sparen) und das Management verbessern. Ich hatte die letzten paar Wochen Gelegenheit, Bladecenter von HP und IBM zu sehen. Beide haben sehr unterschiedliche Konzepte… Über Blades Blades bestehen aus einem Einschub, dem Enclosure, in den meist vertikal die Rechnereinschübe eingesteckt werden (daher der Name Blade für die Einschübe).