Die wunderbare Welt von Isotopp

Fertig gelesen: Deutsch für Profis - Wege zu gutem Stil

Kristian Köhntopp - July 30, 2006
Besser schreiben für nur 8 EUR. Irgendwann 1992 hatte ich eine Mailbox auf der Basis von SCO Xenix bei mir im Haus, und fing an, Gateways in Netze zu betreiben, die nicht auf der Grundlage von USENET funktionierten. Über mein lokales Fido-Gateway kam CT.GER auf meine Kiste, und ich wurde Zeuge einer wirklich schlechten Betriebssystem-Diskussion. Wie auch immer, jedenfalls fühlte ich mich bemüßigt, da einzugreifen und mal ein paar grundlegende Sachen zu erklären.

Fertig gelesen: Greg Bear: Vitals

Kristian Köhntopp - July 30, 2006
Jäger ( Vitals ): Eine Geschichte über russische Puppen: Bakterien, die in Bakterien leben, und Bakterien, die das Verhalten der Lebewesen, die sie bewohnen von innen heraus steuern. Aber auch Verschwörungen in Verschwörungen und Menschen, die das Verhalten von anderen Menschen von innen heraus steuern. In der Anlage der Story folgt Greg Bear den Ideen von Philipp K. Dick: Er beschreibt die Realität aus der Sicht seiner Helden, und wie sich diese Realität unter der Beeinflussung verändert, er beschreibt der Verlust von Fixpunkten, und sich daraus ergebende Orientierungslosigkeit.

GPL V3 (2nd draft)

Kristian Köhntopp - July 30, 2006
GPL V3 (2nd draft) (Changes highlighted) In Von der GPL und den daran hängenden Kommentaren habe ich einmal versucht, die GPL V2 zu erläutern, und was sie genau bewirkt. Der zweite Draft der GPL V3 ist nun veröffentlicht. Man kann ihn sich im Wiki ansehen oder sich das PDF mit den markierten Changes zum ersten Draft herunterladen. Eine Lizenz zu schreiben ist ein hartes Stück Arbeit. Die GPL hat es sich zum Ziel gesetzt, nicht nur juristisch wasserdicht zu sein, sondern den Sachverhalt dennoch so allgemeinverständlich als möglich auszudrücken, und dabei nur so lang wie notwendig zu sein.

Leben mit Fehlern - der Schlüssel zum Scaleout

Kristian Köhntopp - July 30, 2006
Scaling Patterns In 2004 habe ich auf dem Linuxtag einen kleinen Vortrag zum Thema Skalierbarkeit gehalten. Schon damals war die Message an verschiedenen Stellen im Vortrag “Jedes Readproblem ist ein Caching-Problem, jedes Schreibproblem ist ein Verteilungs- und Batchproblem”: Zum Skalieren muß man seine Anwendung in Teilanwendungen unterteilen und die Daten replizieren. Die Replikation muß asynchron erfolgen, ohne Two Phase Commit (2PC), sonst gewinnt man wenig bis nichts. Schreibzugriffe müssen verzögert und gebatched werden, damit sie effizienter abgewickelt werden können.

GPL - ja oder nein

Kristian Köhntopp - July 26, 2006
Manche Lizenznehmer haben komische Vorstellungen davon, wie sie mit der Lizenz umgehen können: “Nein, die GPL trifft auf uns aus einer Reihe von Gründen nicht zu.” “Ja, wird haben trotzdem ein Recht, die Software zu nutzen oder weiter zu verbreiten.” Der erste Prozess weltweit überhaupt über die Tragfähigkeit der GPL findet in Deutschland statt. Mehr bei GPL Violations.ORG und Harald Weltes Blog .

Fertig gelesen: Charles Stross: Singularität

Kristian Köhntopp - July 23, 2006
In einer Welt, in der alles möglich ist - wie können dann die, die von den Möglichkeiten überfordert sind, leben? Charles Stross “Singularity Sky” zeichnet ein Bild einer transhumanistischen Welt. In dieser sind künstliche Intelligenz, Cyborgs, nanotechnologische Füllhörner, überlichtschnelle Kommunikation und Reisen, und damit auch Kausalität im Grunde keine Probleme. Damit setzen sie dem Leben auch keine Grenzen mehr. Wenn nicht eine nahezu allmächtige Existenz in der Zukunft der Menschheit ihre Entstehung sichern wollte: Dazu beschützt sie die Zeitlinie, die zu ihrer Entsteht führt und setzt den Wesen Grenzen, die innerhalb dieser Zeitlinie leben.

Fertig gelesen: Jack McDevitt

Kristian Köhntopp - July 23, 2006
Im Klappentext heißt es, Jack McDevitt sei mal Marineoffizier, Taxifahrer, Englischlehrer und Motivationstrainer gewesen, aber wenn man seine Geschichten liest, dann glaubt man, dass er am liebsten ein Archäologe wäre. Jack McDevitts Universum ist ein großes und langsames Universum, in dem sich Zivilisationen in der Regel über ihre Artefakte begegnen, weil die räumlichen und zeitlichen Distanzen viel zu groß sind, als dass ein echter Erstkontakt möglich wäre. McDevitt nimmt sich Zeit für seine Charaktere, und wenn er auch vor einem großen Hintergrund malt, so sind es doch die Personen, die bei ihm im Vordergrund stehen und die er liebevoll entwickelt.

Mein privates Datawarehouse - Sparen mit MySQL

Kristian Köhntopp - July 23, 2006
Meine Sparkasse exportiert mir die Kontoauszüge aus Wunsch auch als CSV. Die Dateien sehen so aus: "Auftragskonto";"Buchungstag";"Valutadatum";"Buchungstext";"Verwendungszweck";"Begünstigter/Zahlungspflichtiger";"Kontonummer";"BLZ";"Betrag";"Währung";"Info""08154711";"30.12";"30.12.05";"LASTSCHRIFT";"DRP 08154711 040441777 INKL. 16% UST 5.38 EUR";"STRATO MEDIEN AG";"040441777";"10050000";"-39,00";"EUR";"Umsatz gebucht"Weil ich wissen will, wofür ich mein Geld ausgebe, lade ich diese Daten in ein MySQL. Das geht so: Zunächst einmal muß ich mir eine Tabelle definieren, in die ich den Load vornehmen kann. Diese Tabelle hat Felder, die in erster Linie dazu geschaffen sind, die Daten aufnehmen zu können.

Erfahrungen mit Nonoffice

Kristian Köhntopp - July 5, 2006
Seit dem 1. November 2005 arbeite ich für MySQL Deutschland GmbH als Consultant. Damit mit bin ich Teil einer Firma mit 320 Mitarbeitern in 27 Ländern. Ein Office habe ich noch nie gesehen . Einige der Kollegen, mit denen ich am engsten zusammenarbeite habe ich auch noch nie gesehen. Die anderen sehe ich so alle paar Monate mal. Die Zusammenarbeit ist gut und sehr intensiv. Als ich von web.de zu MySQL gewechselt bin, war ich am Anfang sehr skeptisch und habe meine Interviewpartner gefragt, wie das denn wohl so ist, für eine “virtuelle” Firma zu arbeiten, in der die Kollegen so weit verstreut gesät sind.

ULD Schleswig-Holstein vs. LRH Schleswig Holstein:

Kristian Köhntopp - May 20, 2006
Der aktuelle Konflikt zwischen dem Unabhängigen Landeszentrum für den Datenschutz (ULD) und dem Landesrechnungshof (LRH) in Schleswig-Holstein erschließt sich einem erst dann, wenn man begreift, wie einzigartig das ULD in seinen Methoden und ihrer Umsetzung eigentlich ist. Dem ULD gebührt nämlich nicht nur das Verdienst, inhaltlich eine der führenden Stellen weltweit zum Thema Datenschutz zu sein, sondern auch bestimmte behördliche Arbeitsweisen ins 21. Jahrhundert geholt und den Schritt von Restriktion und Kontrolle zu Prävention und Multiplikation geschafft zu haben.

Fragmentierung (für Jannik)

Kristian Köhntopp - May 8, 2006
ircnet, #lug-kiel, am 7. und 8. Mai. Jannik wundert sich über fsck’s Meldung /: 130834/6553600 Dateien (1.1% nicht zusammenhängend), 1007700/13107200 Blöcke Ist das schlimm? Jannik: hmm.. /: 130834/6553600 Dateien (1.1% nicht zusammenhängend), 1007700/13107200 Blöcke Sieht so aus als wäre mein Dateisystem fragmentiert gewesen o.O? Ich dachte, so etwas kennt Linux nicht. tholle: Linux oder das Dateisystem? ;-) Isotopp: Seufz. “1.1% nicht zusammenhängend” Natürlich können Dateien in nicht fortlaufenden Blocknummern gespeichert sein.

Yellow Cable

Kristian Köhntopp - March 27, 2006
20:43 huzzel> ich brauch aber dieses dumme wlan 20:43 huzzel> ^^ 20:43 huzzel> sonst dreht mein vater durch 20:43 huzzel> weil ich ein lankabel durch die ganze wohnung gespannt habe 20:44 @CaptainCrunch> lankabel sind so...eighties ;) 20:52 @Isotopp> lankabel der eighties. 20:52 @Isotopp> ich zeig euch mal was.

Counterstrike am Hindukusch

Kristian Köhntopp - March 10, 2006
Zwei Jahre später Aus dem Heise-Forum : Du bist sechzehn Jahre alt Man muss dich schützen vor Gewalt, Vor allem vor unglaublich vielen Unsäglich bösen Killerspielen. Doch zwei Jahre später dann, Statt rumzuhängen stehst du stramm, Statt weit geschnitten und lasziv Trägst du braun gefleckt oliv. Man zeigt dir, wie du richtig zielst Mit Spitzentechnik und du spielst Nicht mit Joystick, Maus und Browser Doch mit Hi-Tech Marke Mauser.

MySQL für Dummies (7)

Kristian Köhntopp - March 8, 2006
Mein Freund Heinz ist Vertriebler, und manchmal sagen Vertriebler überraschend schlaue Dinge. Heinz zum Beispiel sagt sehr gerne “Niemand will Backup. Alle wollen Restore!” Er meint damit, daß ein Backup nicht nur ein lästiges Costcenter in der IT ist, sondern daß es außerdem keinen Mehrwert “an sich” darstellt. Der Mehrwert liegt nicht in der Datensicherung, sondern in der Wiederherstellung der Daten. Es ist sehr wichtig, dies im Kopf zu behalten, wenn man sein Backup plant: Es geht nicht wirklich um Datensicherung, sondern es geht um einen Plan für die Recovery von verlorenen Daten.

MySQL für Dummies (6)

Kristian Köhntopp - March 7, 2006
gilt das ganze auch für Mysql Version 4.1? http://dev.mysql.com/doc/refman/4.1/en/binary-log.html . Sag mal kannst du mir ein wirklich gutes Mysql Buch empfehlen, welches nicht nur auf Syntax eingeht, sondern sich auch mit der Konfiguration des Servers auseinandersetzt? Der Preis ist zweitrangig. MySQL Certification Study Guide (4.1, veraltet) MySQL Certification Study Guide (5.0, aktuell) Die Bücher bereiten Dich auch das Bestehen der Prüfungen der MySQL Certification vor. High Performance MySQL , kein Buch für blutige Anfänger, basierend auf 4.

MySQL für Dummies (5)

Kristian Köhntopp - March 6, 2006
Key Buffer In dem letzten Artikel dieser Serie haben wir gesehen, wie MySQL einen Index anlegt und was dies bedeutet. MySQL at einen Puffer, mit dem ein Index ganz oder teilweise im RAM gehalten werden kann. Dies ist der Key Buffer, und er ist eine sehr zentrale Konfigurationsvariable, die in der [mysqld]-Sektion der my.cnf gesetzt wird. [mysqld] key_buffer = 100M Dies stellt einen Key Buffer von bis zu 100 MB für den mysqld zur Verfügung.

MySQL für Dummies (4)

Kristian Köhntopp - March 5, 2006
Wie wir in den vorangegangenen Beispielen gesehen haben, reicht es nicht aus, einer Datenbank zu sagen, welche Daten sie zu suchen hat. Wir müssen ihr auch noch Hilfen geben, mit denen sie in der Lage ist, diese Aufgabe schnell zu erfüllen. Eine sehr wichtige solche Hilfe ist ein Index. Eine MYD-Datei wird, wenn sie keine Lücken hat, durch Anfügen von neuen Datensätzen verlängert. Die natürliche Reihenfolge der Datensätze in einer MYD-Datei ohne Löschen ist also chronologisch.

MySQL für Dummies (3)

Kristian Köhntopp - March 4, 2006
Suchen dauern auf unserer Tabelle sehr lange. root@localhost [rootforum]> select * from t where i = 1163012190; +----------+--------------+---------------------------+------------+ | id | d | e | i | +----------+--------------+---------------------------+------------+ | 19999993 | vrciabekkgcb | ykdewonxucqpwtdvzgnschyaw | 1163012190 | +----------+--------------+---------------------------+------------+ 1 row in set (21.81 sec) root@localhost [rootforum]> select * from t where i = 944905110; +----+--------------+---------------------------+-----------+ | id | d | e | i | +----+--------------+---------------------------+-----------+ | 5 | kgiyuxheibsa | bipgdpnvetowphowepuerediy | 944905110 | +----+--------------+---------------------------+-----------+ 1 row in set (19.

MySQL für Dummies (2)

Kristian Köhntopp - March 3, 2006
Für die folgenden Beispiele wird eine breitere Tabelle gebraucht, und es müssen auch einige Testdaten vorhanden sein. Daher hier einmal eine Tabellendefinition und ein Generatorscript für Testdaten: root@localhost [rootforum]> drop table t; Query OK, 0 rows affected (0.00 sec) root@localhost [rootforum]> create table t ( id bigint unsigned not null, d char(12) not null, e char(25) not null, i integer unsigned not null ); Query OK, 0 rows affected (0.22 sec) root@localhost [rootforum]> [1]+ Stopped mysql -u root -p und

MySQL für Dummies (1)

Kristian Köhntopp - March 2, 2006
Ein MySQL Datenbankserver hat ein datadir. Das Kommando root@localhost [(none)]> show variables like "datadir"; +---------------+-----------------+ | Variable_name | Value | +---------------+-----------------+ | datadir | /var/lib/mysql/ | +---------------+-----------------+ 1 row in set (0.00 sec) sagt uns, wo das liegt. In datadir wird für jede mit CREATE DATABASE angelegte Datenbank ein Verzeichnis angelegt, und für jede mit CREATE TABLE in dieser Datenbank vorhandene Tabelle eine *.frm-Datei. Dies gilt für alle Tabellentypen, die MySQL verwendet, sogar für MEMORY-Tables.