Die Menschen haben es bis zum Mars geschafft und dort die Überreste einer interstellaren Zivilisation gefunden. Mit Hilfe der dort gefundenen Technologien haben sie sich in der Galaxis begrenzt ausgebreitet - begrenzt, denn Überlicht-Reisen funktionieren nicht, nur überlichtschnelle Kommunikation. Doch menschliche Bewußtseine lassen sich aufzeichnen, übertragen und in Gastkörper übertragen und das ist die Grundlage der Geschichte von Altered Carbon.

Altered Carbon

Takeshi Kovacs wird also von einer außerirdischen Welt in den Körper eines Hardboiled Detective auf der Erde runtergeladen und bekommt ein Angebot, daß er nicht ablehnen kann: Den Mord/Selbstmord von Laurens Bancroft aufklären. Schnell stellt er fest, daß er in eine fundamentale Verschwörung verwickelt ist und wirklich jeder um ihn herum Dreck am Stecken hat.

Ich habe Altered Carbon vor 15 Jahren gelesen, als ich noch in Kiel gewohnt habe und habe den Roman anläßlich seiner Verfilmung noch einmal gelesen, um ihn mit der Serie zu vergleichen. Beides, Roman und Serie, unterscheiden sich an vielen Stellen, aber das ist den Erfordernissen der unterschiedlichen Erzählweisen des unterschiedlichen Mediums geschuldet. Alles in allem bleibt die Verfilmung recht nah am Buch, nutzt aber die Möglichkeiten des visuellen Mediums.

Eine lohnende Wiederbegegnung mit einem alten Buch und eine sehr feine Verfilmung.

Altered Carbon, EUR 5.49 (Ich besitze eine andere Version dieses Buches)