Kindle unlimited ist ja komplett risikolos und so kann man dann auch mal zu wilderen Ideen greifen und Dinge ausprobieren.

EVE: The Awakening

EVE: The Awakening ist so eine wildere Idee, und wir werden kommentarlos direkt da rein geworfen. Ein junges Mädchen sieht seine mit dem Auto nach Hause kommenden Eltern bei einem Unfall auf der letzten Kreuzung vor dem Haus sterben - und entwickelt spontan telekinetische Kräfte. Sie ist nicht allein damit, aber offenbar die Jüngste, bei der das bisher passiert ist. Schnitt.

Eve ist jetzt 19, und wie viele andere in ihrer Welt eine Chimäre, ein Wesen mit diesen unheimlichen Kräften, die sie zu einer Ausgestoßenen machen. Dennoch gelangt sie aus Gründen, die sich nicht versteht, per Stipendium auf die Billington University in Kalifornien, wo sie mit der Schule und Ausbilding zu kämpfen hat, mit der komplizierten sozialen Hierarchie zwischen den Reichen, Mächtigen und den Stipendiaten, und mit den Übergriffen der Interloper, vor 20 Jahren auf der Erde erschienen sind und bis jetzt weder kommunizieren wollten noch wirklich greifbar waren - das ändert sich jetzt.

Dies ist ein Buch. Das ist das vollkommen falsche Medium. Diese Geschichte würde als japanischer Magical Girl Anime in 26 30-Minuten-Folgen sofort und reibungslos funktionieren. Als Buch fehlen die Kommunikations- und Darstellungsmittel, um die Geschichte zum fliegen zu bringen. Was schade ist, denn der Anime wäre super.

EVE: The Awakening”, Jenna Moreci, EUR 3.68, Kindle unlimited verfügbar