200 Jahre nach “Blue Remembered Earth”: Die Generationenschiffe der Erde auf dem Weg nach Crucible sind auf dem besten Weg, ihre Reise zu versauen, denn im festen Vertrauen auf einen möglichen technischen Durchbruch hat man versucht, die Reisezeit zu verkürzen, indem man die Abbremsung nach hinten verschiebt. Inzwischen sind auf der Erde die untermeerischen Zivilisationen der UAN die dominierende politische und wirtschaftliche Macht.

Chiku Akinya, ein Mitglied der Akinya Familie, läßt sich clonen und schickt sich und ihre Clone, “Chiku Red, “Chiku Yellow” und “Chiku Green” auf drei Missionen: Green fliegt mit einem der Generationenschiffe mit nach Crucible, um dort die Hinterlassenschaften der Aliens dort zu untersuchen. Yellow mach sich auf den Weg zur Venus, dem Mars und am Ende zum Saturn, und am Ende gelingt es Reynolds dann doch irgendwie, die Lichtjahre auseinander liegenden Plotenden zu verknoten und über Zeit und Raum zusammenzuführen.

Dennoch hat die Story Längen und ich habe es nicht am Stück durchgelesen - wenn man Revelation Space Reynolds gewohnt ist, ist Poseidon’s Wake Reynolds eine ganz andere und viel langsamere Person…

On the Steel Breeze”, Alastair Reynolds, EUR 7.99