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Journalismus fördern (german)

(Article about German things is in German) Chat so:
H> Verzeih, aber eine Brainstorming-Frage. Welchen Journalismus/Aktivismus will man unterstützen?
H> #PressOn scheint mir eine sinnvolle Aktion zu sein. Eine amerikanische Zeitung will ich nicht abonnieren, außerdem sind die dortigen Bürger schon selbst gut dabei.
H> Frage ist, welche Zeitung im Sinne der guten Sache hierzulande “systemrelevant” ist. Spiegel, c’t und Guardian abonniere ich bereits. Hamburger Abendblatt habe ich als einzige Regionalzeitung, die nervt aber. Einzelne Podcaster kriegen kleine Summen.
H> Als Alternativ-Aktivismus bin ich bei CCC, Netzpolitik, digiges, GFF mit Spenden dabei.Wie siehst Du das? Es sieht ja so aus, dass flattr oder andere Micropayment-Systeme gescheitert sind.
H> Und die Leute verstehen jetzt, dass sie die für ihre Zwecke relevanten Journalisten/Aktivisten direkt fördern müssen.

Isotopp> Netzpol, digiges habich auch, c’t hab ich aufgegeben, weil die nix so richtig rein online machen und ich kein Papier mehr brauche, ditto Linuxmag. Direkte Förderung – hatte Krautreporter, das war so mittel sinnvoll, weiß den derzeitigen Status nicht,
habe Golem Abo, die machen tolle Arbeit, das auch verlängert.

Isotopp> Es fehlt ein Mechanismus “statt Flattr” und “besser planbar”.

Was meint Ihr?

Published inGoing Digital and the Copyright

13 Comments

  1. Ekki

    Interessant, genau die gleichen Überlegungen habe ich auch – das es gerade jetzt um so wichtiger ist, einen unabhängigen Journalismus zu fördern. Letztes Jahr musste ich aufgrund persönlicher Umstände sämtliche Förderung einstellen, jetzt haben sich die Umstände zu meinen Gunsten entwickelt und ich kann wieder drüber nachdenken da was zu investieren. Denn eine Investition ist es.

    Läuft ununterbrochen weiter
    – GEZ (ja, das ist sinnvoll, wenn man DLF, DRadioKultur, DRadioWissen, BR2, SWR1 & 2 usw,. hört und 98% des ARD & ZDF TV Angebots ignoriert).

    Früher hatte ich:
    – TAZ zahl ich
    – Golem
    – c’t (Papier & Online)
    – netzpolitik.org
    – krautreporter
    – einzelne Aktionen und Autoren wie z.B. Jens Weinreich, Glenn Greenwald usw.

    Was wieder kommen wird:
    – TAZ zahl ich
    – Golem
    – netzpolitik.org
    – Einzelaktionen

    Worüber ich noch nachdenke:
    – correctiv.org, aber da bin ich mir noch _sehr_ unsicher
    – Süddeutsche Zeitung, da gibt’s aber kein preislich wirklich attraktives Angebot.

    Ich wäre auch an weiteren Anregungen interessiert.

      • Ekki

        Die Tatsache das Facebook sich für die entschieden hat, ihren Fake-news Filter zu justieren.

        Ich weiss nicht ob ich so eine Funktion überhaupt möchte. Seit her ist Correctiv bei mir überhaupt erst richtig auf dem Schirm und ich bin noch dabei die einzuordnen.

        • »Historisch« haben die sehr gute Arbeit geleistet. Ich verfolge die schon eine ganze Weile und finde das, was die liefern wirklich sehr gut. Die Facebook-Sache ist bisher die erste fragwürdige Entscheidung.

  2. Bei mir geht Geld an:
    – Krautreporter
    – Guardian
    – Golem
    – GEZ, dabei wird aber eigentlich nur DLF gehört und grob einmal im Monat Dinge aus der Mediathek geladen.

  3. kris kris

    H klarifiziert:
    H> Ich will halt wissen, was als Journalismus systemrelevant ist, wenn man mit einem starken Ruck nach Rechts rechnen muss. Aufklärung, Investigation, Infragestellen

  4. AndreasLobinger

    Ich habe keine gute Lösung. Aber vielleicht zwei Anmerkungen

    “wenn man mit einem starken Ruck nach Rechts rechnen muss.”

    Told you so. Es steht seit ungefähr 10 Jahren (zumindest seit sept2008) in neon-gelben 5m hohen Lettern auf grauen Betonwänden: “Wenn wir so weitermachen die untersten Einkommensschichten auszubeuten und die Mittelklasse ihrer Sicherheiten zu berauben, ist der Rechtsruck nicht zu verhindern.”

    War aber wohl nicht lesbar.

    ” da gibt’s aber kein preislich wirklich attraktives Angebot”
    Get over it. Es wird nicht mehr viel attraktiver werden.

    Es wird Geld kosten den Journalismus aufzurüsten und zwar mehr Geld als in den letzten Jahren eingespart wurde.

  5. Philipp

    Man kann die c’t und iX durchaus auf ein “digital only”-Abo umstellen und bekommt dann keinen Papiermüll sondern eine Notifications auf’s Tablett und Telefon…

    • Ekki

      Das sollte man dann vielleicht mal deren Aboverwaltungsdienstleister sagen Mir gab man am Telefon das so ein ‘nur digital’ Abo nicht möglich sei, da habe ich halt gekündigt.

  6. H

    Andreas, ich wähle schon. Jetzt geht es um die Stärkung der nicht-staatlichen Institutionen. Ich spende bereits an NGOs und Aktivisten (mehr als Kris hier gelistet hat), aber bisher habe ich viele Nachrichtenportale umsonst genutzt. Weil es geht. Aber jetzt will ich eine moralische Entscheidung für die Förderung ihrer Arbeit machen. Journalismus ist ein zu wichtiger Dämmblock gegen Tyrannei.

  7. Martin Seeger

    Netzpolitik und Golem förder ich schon länger. Bisher habe ich auch für den Spiegel gezahlt, werde den jetzt aber wegen der Plus-Artikel durch die TAZ ersetzen. Ich bin am überlegen, auch beim Guardian zum zahlenden Kunden zu werden.

    Ich will auch was außerhalb meiner eigenen politischen Meinung was lesen, aber z.B. Die Welt hat überhaupt keinen vernünftigen RSS-Feed.

    Generell nervt mich, dass bisher nur Golem für zahlende Nutzer einen vollen RSS-Feed bietet.

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