Existence, David Brin, USD 14.99

Brin: Existence

Existence ist eine Geschichte über viele Dinge: In einer Welt nach der Klimakatastrophe, in einer Welt der ubiquitären Kommunikation und permanenten Netzwerkzuganges über augmented reality devices a la Google Glasses, in einer Welt nach dem großen Crash des Kapitalismus und einer nicht näher spezifizierten Terrorkatastrophe, in dieser Welt geht es den Menschen eigentlich recht gut. Sie haben sich angepaßt, neue Wege des Zusammenleben gefunden und wieder so etwas wie Stabilität gefunden.

Bis einer von ihnen im Orbit um die Erde einen eineinhalb Meter langen ellipsoiden Kristall findet, und damit das Fermit Paradox klärt: Die Menschen sind nicht alleine im Weltraum, und auch nicht die ersten. Es ist nur so, daß SETI nach dem Falschen gesucht hat: Radiowellen empfängt man nur, wenn man zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist und selbst dann ist die Kommunikation unidirektional. Die Kristalle jedoch erlauben hochgeladenen Avataren, die auf den Kristallcomputern ausgeführt werden, eine Kommunikation mit der Ziel-Intelligenz aufzubauen. Plus, wenn noch keine solche vorhanden ist, können sie auch gerne eine lange Zeit warten, bis die Ziel-Welt soweit ist. Und die Erde ist nun so weit.

Ab hier wird die Geschichte auf eine unglaublich stringente und logische Weise vollkommen absurd. Denn was kann eine in einem Kristall hochgeladene Avatar-Intelligenz denn wollen und anbieten? Zurück in die Heimat kann sie nicht, denn ihre Ursprungswelt ist fast sicher tot, die Zivilisation dort vergangen… Die Antwort auf diese Frage ähnelt auf überraschende Weise meiner Inbox. Brin delivers.