The Wise Mans Fear, Hardcover, 1008 Seiten. 1400 Gramm. Kindle auf dem Android ist eine feine Sache.

“The Wise Man’s Fear” ist der Folgeband zu Der Name des Windes.

Kvothe, unser Held aus dem ersten Band, macht sich an der Universität ernsthaft Feinde und muß sich eine Weile zurückziehen, um Gras über die Sache wachsen zu lassen. Er macht sich auf den Weg in das ferne Land Vint, wo er einem Gönner, dem Maer von Severen, helfen muß eine Braut zu werben und Banditen in den fernen Wäldern des Nordens zu besiegen. Das gelingt ihm auch, aber auf dem Weg zurück wird er von einer Fae verführt, entkommt und gelangt mit einem Umweg über das mysteriöse Land Adem zurück nach Severen und schließlich an zurück an die Universität. Bei jedem dieser Ereignisse lernt er ein wenig über die Chandrian, die Mörder seiner Eltern, und über die wahre Natur und Geschichte der Welt, in der er lebt (“Azundris Edition” für Leute mit TL;DR-Syndrom).

Der erste Band hat sprachlich Maßstäbe hinsichtlich Sprache, Handlung und Storytelling gesetzt, die hier teilweise sogar übertroffen werden. Lediglich die Erlebnisse in Adem haben einige Probleme im Pacing und ihnen würde ein bischen Raffung gut tun. Trotzem ein Buch, das es erfolgreich geschafft hat, mich die letzten 3 Wochen vom Bloggen und RSS lesen abzuhalten (24k ungelesene Artikel im Google Reader). Außerdem ein Hardcover, bei dem Größe und Gewicht mich dazu gebracht haben, Kindle for Android auf dem Desire zu installieren und das Buch dort zu lesen. Was erstaunlich gut funktioniert, hätte ich nie gedacht.