The Fuller Memorandum, Charles Stross, EUR 9.90, 384 Seiten

Stross: The Fuller Memorandum

Der 3. Band mit Geschichten von Bob Howard, IT Specialist und Feldagent der Laundry, jener britischen Behörde, die sich darum kümmert, das niemand aus Versehen Cthulhu beweist.

Im Laundryverse ist höhere Mathematik mit schwarzer Magie identisch und kann das Gewebe der Realität umdefinieren, und Verschwörungstheorien werden real, wenn nur genug Leute daran glauben. Im Fuller Memorandum muß sich Bob mit seinem merkwürdigen Chef, Angleton, auseinandersetzen. Wir erfahren, woher er kommt, wieso er nicht wirklich älter wird, und wir lernen eine Menge über das viktorianische London. Stross konsolidiert seine Laundry-Legende etwas, und wechselt die Erzählperspektive: Angleton fordert Bob auf, seine Memoiren zu schreiben, denn er sei ja nun schon länger im Dienst der Laundry und es wäre schlecht, wenn seine Erfahrung verloren ginge - wir bekommen also eine etwas ungewohnte Icherzähler-Perspektive im Präsens, die anfangs etwas Mühe beim Lesen macht. Dafür ist die Story weniger anstrengend als das um Anspielungen und Gags bemühte The Jennifer Morgue, und es beginnt sich abzuzeichnen, wie gritty und blutig das Laundryverse werden wird, sobald die Sterne richtig stehen und CASE NIGHTMARE GREEN eintritt.